F1: In Oberursel war für die TGS Walldorf eigentlich mehr drin



Eine zu erwartende Niederlage kassierten die Handballerinnen der TGS Walldorf am dritten Spieltag in der Oberliga Hessen beim Drittliga-Absteiger TSG Oberursel.

Wenngleich sich Oberursel keineswegs in einer überragenden Form präsentierte und auch nur einen knappen 27:25 (16:14)-Sieg für sich verbuchen konnte.

Für die Walldorferinnen wäre in dieser Partie höchstwahrscheinlich mehr drinnen gewesen, wenn sie in den entscheidenden Phasen in der Defensive beherzter agiert und ihre Torchancen konsequent verwandelt hätten. „Wir haben viele Zweikämpfe nicht angenommen und zu wenig mit Leidenschaft und Härte agiert. Außerdem haben wir im ersten Abschnitt bei 30 Angriffen nur zehn Tore erzielt“, bilanzierte Walldorfs Trainer Edis Hodzic nach der zweiten Niederlage seines Teams, das bislang nur beim 18:18 gegen Kirchhof einen Punkt ergattern konnte.

Bis zum 8:8 nach 22 Minuten war das Spiel offen, ehe sich Oberursel einen Vier-Tore-Vorsprung zum 17:13 (40.) erspielte.
Die Gäste gaben sich nicht geschlagen und verkürzten in den folgenden drei Minuten auf 17:16.

Doch erneut fehlte der Mannschaft von Hodzic die nötige Durchschlagskraft, um Oberursel wirklich ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können. Stattdessen mussten sie ihren Gegner entscheidend auf 24:19 (55.) wegziehen lassen.

„Jetzt werden wir das spielfreie Wochenende nutzen, um gut zu trainieren und unsere Form zu steigern“
, betonte Hodzic.

Für Walldorf trafen: Geiß (6), Schönhaber (5), Grzelachowski (4/1), Hicking (4), C. Unnold (2), Andrikopoulou, Kopp, Schäfer und Schulz.


Quelle:  © fnp v. 2.10.2017 | (vk)




Veröffentlicht am:
23:16:14 03.10.2017 von Jochen Cezanne